LB303

LB303

Das LB303-Testsystem ist die größte Variante der 300er-Serie. Es ist in der Entwicklungsabteilung ebenso einzusetzen wie in der Fertigung.

Als Adapterschnittstelle ist ein VPC G12 verbaut. Es ist mit einem 6-kW-Netzteil ausgestattet und kann bis zu 2 Lasteinschübe (in externem Rack) verwalten.

Die E-Last kann modular erweitert werden, standardmäßig ist ein 300 W- und ein 600 W-Modul eingebaut. Bei den LB-Typen ist es möglich, jeden Pin des Prüflings beliebig im System zu verschalten. Es können an jedem Pin Spannung und Strom über ein aufgeschaltetes DMM oder einen zwischengeschalteten Shunt gemessen werden.

Der Tastatureinschub aus harteloxiertem Aluminium mit integriertem USB-Hub und einer Cherry Tastatur mit Trackball ist unter dem VPC G12 eingebaut. Das System ist pin- und softwarekompatibel zum LB302. Es hat lediglich mehr I/Os, um auch größere Prüflinge testen zu können.

Eine detailliertere Funktionsbeschreibung finden Sie auf der Seite des LB302-Testsystems.

Technical Data

Power rating: 400 V, 16 A
Number of tatal I/Os: 287
Receiver: VPC G12
High current modules (HCM): 1-4 (1-3) (0,1 A bis 40 A)
Middle current modules (MCM): 1-4 (1-6) (10 μA bis 5 A)
Low current modules (LCM): 1-5 (10 μA bis 0,5 A)

Number of possible I/Os

HCM: 64 (48) I/Os
MCM: 64 (96) I/Os
LCM: 80 I/Os
CAN/LIN: 6-18 Kanäle
UBat+ and UBat- (each 6x)

Bus

d|bus

PXI-Components (opt.)

Chassis PXI-1044
Controller PXI-8105
Multiplexer PXI-2530 (2x)
Multimeter PXI-4070
Digital I/O card PXI-6528

Accessories

Monitor: 17“ TFT with a resolution of 1280 x 1024
CGS keyboard drawer (1U)

Dimensions L x W x H

1200 mm x 600 mm x 1950 mm (with VPC G12), 780 mm x 555 mm x 1040 mm (Loadrack), 800 mm x 600 mm x 1950 mm (without VPC G12)

Das LB 300-System wurde für den Automotive-Komfortbereich (Body) entwickelt. Es ist als Entwicklungstester und eine Variante davon als Fertigungstester einsetzbar. Bei der Entwicklung wurde großen Wert darauf gelegt, das System flexibel und kostensparend zu gestalten. Es können alle Baugruppen des Komfortbereichs damit geprüft werden.

Bei der Umrüstung auf eine neue Baugruppe müssen lediglich der Lasteinschub (Original- und Ersatzlasten), der Adapter zur Baugruppe (Verbindungskabel oder Kassette) sowie die Testsoftware geändert werden. Alles andere an Hardware bleibt gleich.

Somit können ab dem 2. Prüfling bis zu 80 % der Gesamtkosten des Systems eingespart werden.